Klassisches Käsefondue mit Gruyère und Damwild-Knacker
Ein einfaches, ehrliches Käsefondue, das schnell gemacht ist und genau deshalb jedes Jahr an Heiligabend auf dem Tisch steht.
Dieses Rezept ist bei uns fest mit Weihnachten verbunden. Nicht, weil es besonders aufwendig wäre, sondern genau aus dem Gegenteil heraus. Es geht schnell, braucht wenig Vorbereitung und lässt Raum für das, worum es an Heiligabend eigentlich geht: Zeit mit der Familie. Kein stundenlanges Kochen, kein Stress in der Küche, sondern ein Topf in der Mitte des Tisches und alle greifen zu.
Das Fondue ist klassisch gehalten, mit gutem Gruyère, trockenem Weißwein und einem Schuss Kirschwasser. Dazu servieren wir alles, was unkompliziert ist und gut passt. Brot, Gewürzgurken, Mixed Pickles und, wenn gerade vorhanden, Damwild-Knacker. Die bringen eine herzhafte Note ins Spiel und passen überraschend gut zum cremigen Käse.

Zutaten (für 4 Personen)
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800 g Gruyère, grob gerieben
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400 ml trockener, säurebetonter Weißwein
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4 TL Speisestärke
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8 EL Kirschwasser
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Pfeffer
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frisch geriebene Muskatnuss
Zum Servieren (nach Lust und Laune):
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Brot in Würfeln
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Gewürzgurken
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Mixed Pickles
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Damwild-Knacker
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optional: ein extra Schälchen Kirschwasser für alle, die es intensiver mögen

Macros (pro Portion, ca.)
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 850 kcal |
| Protein | ca. 40 g |
| Fett | ca. 65 g |
| Kohlenhydrate | ca. 20 g |
Die Werte sind Näherungen und hängen stark von Brotmenge und Beilagen ab.
Zubereitung
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Den geriebenen Gruyère mit der Speisestärke gut vermischen. So bindet der Käse später gleichmäßig und das Fondue bleibt schön cremig.
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Den Weißwein in einem schweren Topf langsam erhitzen, aber nicht kochen lassen.
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Den Käse nach und nach unter ständigem Rühren in den warmen Wein geben. Geduld zahlt sich hier aus. Der Käse soll schmelzen, nicht gerinnen.
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Sobald eine glatte, cremige Masse entstanden ist, das Kirschwasser unterrühren.
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Mit frisch gemahlenem Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
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Den Topf auf ein Rechaud stellen, die Hitze niedrig halten und direkt servieren.

Variationen
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Mit Fleisch:
Damwild-Knacker in Stücke schneiden und entweder pur servieren oder kurz erwärmen. Sie bringen Würze und Biss und passen hervorragend zum milden, cremigen Käse. -
Etwas leichter:
Einen Teil des Gruyère durch einen etwas milderen Bergkäse ersetzen. -
Klassisch rustikal:
Nur Brot, Gurken und Käse. Mehr braucht es eigentlich nicht. -
Für den nächsten Tag:
Sollte etwas Fondue übrig bleiben, lassen wir es komplett fest werden. Am nächsten Tag in Scheiben schneiden, auf Brot legen und im Ofen überbacken. Wer mag, gibt noch Tomatenscheiben dazu. Perfekt für den kleinen Hunger zwischendurch.

Dieses Käsefondue ist kein Showgericht. Es ist ehrlich, unkompliziert und genau deshalb so besonders. Es bringt alle an einen Tisch, lässt Zeit für Gespräche und funktioniert jedes Jahr aufs Neue. Mit guten Zutaten, etwas Brot und einer herzhaften Beilage wie Damwild-Knacker wird daraus ein Heiligabend-Essen, das nicht viel will, aber lange in Erinnerung bleibt.
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